1864 - 2014 150 Jahre Gastlichkeit

 

Chronik der alten Körler Gasthäuser

 

Am 26.2.1742 erhielt der Wirt Konrad Reuther

seine Konzession zum Bier- und Branntweinschenken und zur „Herbergierung“. Er eröffnete in seinem

Haus eine Gastwirtschaft.

Er verzapfte im Jahr 104 Zuber Bier  (1 Zuber= 80 l) und ½ Ohm Branntwein (1 Ohm = 160 l).

Mit der Eröffnung einer weiteren Gastwirtschaft durch den Wirt Werner Wurst am 28. Oktober 1743 gibt es nun zwei Wirtschaften im Dorf.

 

Während der Schnaps im Dorf gebrannt wurde, musste das Bier von auswärts bezogen werden. Die Wirte lebten nicht nur vom Besuch der Dorfbewohner. Weil Körle an der alten „Nürnberger Handelsstraße“ liegt, kehrten auch Reisende hier ein.

 

 

Die ehemals Reuthersche Wirtschaft gehörte im Jahr 1830 dem Wirt und Ackermann  Adam Weideling. Neben seinem Gasthaus bewirtschaftete er noch ca. 30 Acker Land.  Einer seiner Söhne erbte die Körler Mühle. Das Gasthaus wechselte in den folgenden Jahrzehnten mehrmals den Besitzer.

 

 

Familie Metz  1864 - 1955

Heinrich Klemm

Heinrich Wilke

Emil Michael

Jürgen Blankenburg

Hans-Georg Kowalski

Fam. Krummel

Norbert Brandau

Claudia Schade

Dieter Rehfeld/Gitte Müller

Otto Opfermann/Gitte Müller

Familie Othi

 

 

Die Wirtsleute der Krone

1864 erwarb Jakob Metz

das Gasthaus, baute es in der Folgezeit  weiter aus und gab ihm den Namen  „Zur Krone“.

 

Seit jeher ist das Gasthaus das Vereinslokal des Sportvereins TSV Rot-Weiß Körle. Der Saal  diente in der Nachkriegszeit auch als Kino.

 

Die Familie Metz verkaufte 1967 das Gasthaus an die Gastwirte-Genossenschafts-Brauerei Malsfeld.

 

Nach Insolvenz der Brauerei  gründeten Bürger im Jahr 2005 einen Förderverein zum Erhalt des Gasthauses. Der Förderverein erwarb das Gebäude und verpachtete das Traditionslokal an einen Wirt.

Gründer und mehr als

80 Jahre Betreiber:

Die Familie Metz

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